Annie Wilsch-Harnack

Ruhr-Nachrichten vom 15. Mai 2006

„It's my Life” - Bleibendes in Szene gesetzt
Annie-Wilsch-Harnack nahm mit einem bewegenden Tanzfest Abschied von Lünen

Nordlünen · Ein bewegendes Abschiedstanzfest war es für Eltern, Kinder, aber natürlich auch für Annie Wilsch-Harnack selbst: Nach 13 Jahren verlässt die Tanzpädagogin Lünen Richtung Süddeutschland, und am Samstag wurde deutlich, dass sie hier mehr hinterlässt als Tanzschritte. Bei vielen flossen sogar Tränen zum Abschied.
Geschenkt bekamt die beliebte Tanzpädagogin zahlreiche Fotoalben, Blumen, T-Shirts, Zeichnungen und sogar einen Tanz, den die älteste Gruppe - die Colibris - ganz geheim einstudiert hat.
„Man geht weg und es bleibt etwas da”, mein Annie Wilsch-Harnack berührt und überwältigt. Ausgesucht haben sich die Colibris den bekannten Dr. Alban-Ohrwurm „It's my Life”, der für diesen Abschied mehr als passend erschien. Neben solch modernen und poppigen Jazz-Tänzem präsentierten die 90 Tänzerinnen auch Choreografien zu klassischen und Folklore-Liedern.
Von afrikanischer Trommelmusik, bekannten Melodien, über irische Geigenstücke und auch mal ganz ohne Musik, sondern nur mit Klatschgeräuschen - die Mädchen boten ein buntes Programm, bei dem für jeden etwas dabei war.
Selbst zahlreiche akrobatische Darbietungen beherrschten sie. Sogar eine menschliche Pyramide war für die Tänzerinnen kein Problem. Neu waren die Yogaelemente bei diesem Tanzfest. Gleich zu Beginn führte eine Gruppe von 50 Kindern Yoga vor. Mit erstaunlicher Ruhe und enormer Konzentration bewegten sich die Kinder zu Melodien und einem Märchen, das Annie Wilsch-Harnack selbst geschrieben hat. „Die Kinder haben gestrahlt und ganz toll getanzt. Es war wunderschön. Der ganze Zuspruch hat mich sehr berührt”, meint die Tanzpädagogin stolz. Zuspruch gab es auch von zahlreichen ehemaligen Tänzerinnen, die neben rund 300 Zuschauern bei diesem Abschlusstanzfest imPublikum saßen. · Mareike Neumann


Auch akrobatische Übungen bekamen die Teilnehmer beim Abschiedsfest für Tanztherapeutin Annie Wilsch-Harnack im Gymnasium Altlünen zu sehen. RN-Foto: Mareike Neumann